RSV Lahn-Dill zu Gast bei den Iguanas aus München – Bayern müssen noch um Klassenerhalt zittern
Mit dem 18. und letzten Spieltag endet am Wochenende die RBBL-Hauptrunde. Für den RSV Lahn-Dill heißt es dabei noch einmal Koffer packen, denn für Tommy Böhme & Co. geht die Reise in die bayrische Landeshauptstadt. Hochball zur Partie gegen die RBB München Iguanas ist am Samstag um 17:00 Uhr in der Sporthalle Säbener Straße.
Insbesondere für die Bayern heißt es am Wochenende noch einmal richtig zittern, denn für die Iguanas geht es noch darum den Klassenerhalt zu sichern. Aktuell liegt das Team von der Isar in der RBBL-Tabelle auf dem letzten rettenden Rang, punktgleich vor Bayreuth, das momentan den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten müsste. Da die Münchner gegenüber dem fränkischen Konkurrenten den besseren direkten Vergleich besitzen, wären die Iguanas mit einem Heimsieg über den RSV Lahn-Dill gerettet. Sollten sie gegen die Hessen den Kürzeren ziehen, wären sie auf Schützenhilfe des BBC Münsterland angewiesen, die am Samstag in der Bayreuther Oberfrankenhalle zu Gast sind.
Dagegen ist für die Wetzlarer Platz drei in der Abschlusstabelle bereits sicher und damit auch ein Hessenderby im Playoff-Halbfinale gegen Wiesbaden. Davon jedoch unabhängig will die Mannschaft von Trainer Michael Paye an der Isar von Beginn an dominant und druckvoll auftreten, wie zuletzt am Sonntag zuhause gegen die Bayreuther. Ob dem Trainerteam dabei der komplette Kader zur Verfügung steht, ist noch nicht klar. Gegen das Kellerkind aus München darf dies jedoch nicht zum Faktor werden.
Doch bereits im Hinspiel, das erst nachgeholt Anfang März stattfand, zeigten sich die Münchner in der Wetzlarer Buderus Arena mutig und konsequent. Am Ende unterlagen die Süddeutschen nach einer guten eigenen zweiten Halbzeit lediglich mit 52:64 an der Lahn und zeigten, dass in ihnen deutlich mehr stecken kann, als es der aktuelle Tabellenplatz vermuten lässt. Der RSV Lahn-Dill ist also am 18. und letzten Spieltag der RBBL-Hauptrunde gewarnt, einmal aufgrund des Potenzials der Iguanas, andererseits aufgrund seiner eigenen, teils unerklärlichen Leistungsschwankungen.
Fotos: Armin Diekmann




